Archaeological Reconstruction

Archaeological Reconstruction –
From the dark spot to the wattle wall house

After the top layers of the earth have lifted off, archaeologists find the remains of the rotten support posts of a medieval house as dark spots in the ground. The size, floor plan, details of the construction technology, the interior structure with fireplace and entrances can already be seen. The knowledge gained now flows directly into the following Archaeological Reconstruction .

Die dunklen Flecken, sogenannte Befunde, werden vermessen, fotografiert, gezeichnet und beschrieben. So werden die Informationen der rasch vergänglichen Reste bewahrt. Durch die Funde kann das Haus zeitlich eingeordnet werden. Dies sind die Grundlagen der Rekonstruktionsarbeit.

Alle verfügbaren Informationen werden zusammengetragen, Vergleichsfunde anderer Grabungen hinzugezogen, Holzreste und Funde analysiert. Der Abstand der Pfostenlöcher zueinander, Tiefe und Durchmesser, geben das Grundgerüst für das Hausmodell vor.

Für die bauliche Umsetzung, die Materialliste und den Bauantrag wird ein Architektenplan angefertigt und die Tragfähigkeit statisch berechnet. Gleichzeitig wird eine Liste archäologisch bekannter Holzverbindungen und Zimmermannstechniken erstellt und den einzelnen Gebäudeteilen zugeordnet.

Nach der Vermessung des Bauplatzes wird der Grabungsbefund in Originalgröße im Geschichtspark aufgebaut.

Das fertige Haus liefert wichtige Erkenntnisse über die Wohnqualität, die Heizbarkeit, Witterungsbeständigkeit und Haltbarkeit mittelalterlicher Gebäudetypen.

 

Interessante Links:

>>> Zur Schaubaustelle des ArchaeoCentrums zur Weiterführung des 14. Jahrhunderts

>>> Wikipedia: Der Geschichtspark Bärnau-Tachov

>>> Ein Rundgang durch die Zeitepochen im Geschichtspark Bärnau-Tachov