Slawisches Langhaus erhält Schindeldach
Nachdem der Zimmermann die Sparren gesetzt hat und die ehrenamtlichen Helfer die hunderte von Rundhölzern aufgebunden haben, kann nun bald das Dach gedeckt werden. Von den fleißigen Freiwilligen wurde denn auch schon ein Teil des Satteldaches mit den Holzschindeln benagelt.
Eiserne Schindelnägel sind in unserer Region tatsächlich schon seit dem achten Jahrhundert nachgewiesen. Die aus Lärchenholz gespaltenen Schindeln geben dem Langhaus den nötigen Schutz vor Witterung und so wird das Langhaus nach und nach bewohnbar. Auch die Wände werden immer weiter in Flechtwandtechnik aufgebaut, auch wenn wegen der Witterung im einsetzenden Herbst der Lehmbewurf bis nächstes Frühjahr warten muss, da er nicht mehr rechtzeitig abtrocknen würde. So wird die größte Rekonstruktion eines frühmittelalterlichen slawischen Hauses in Europa mit einer Grundfläche von 21x8 Metern dank der vielen ehrenamtlichen Hilfe bald fertig gestellt sein. Rekonstruiert wird dieses Gebäude nach einem Grabungsbefund aus Starigard/Oldenburg. Mit ihrer Größe und dem entsprechenden Materialaufwand, sind solche Gebäude für den slawischen Siedlungsraum allerdings nicht häufig anzutreffen gewesen und finden sich eigentlich nur in bedeutenden Mittelpunktsorten, wie beispielsweise Herrschersitzen oder Burgsiedlungen. Genutzt wurde das Langhaus sowohl als Wohnhaus, mit seinen komfortablen, massiven Bohlenwänden, als auch als Repräsentations- und Versammlungsraum, in dem Bereich, der aus Materialersparnis wieder mit Flechtwerk und Lehm aufgebaut wurde..
Eiserne Schindelnägel sind in unserer Region tatsächlich schon seit dem achten Jahrhundert nachgewiesen. Die aus Lärchenholz gespaltenen Schindeln geben dem Langhaus den nötigen Schutz vor Witterung und so wird das Langhaus nach und nach bewohnbar. Auch die Wände werden immer weiter in Flechtwandtechnik aufgebaut, auch wenn wegen der Witterung im einsetzenden Herbst der Lehmbewurf bis nächstes Frühjahr warten muss, da er nicht mehr rechtzeitig abtrocknen würde. So wird die größte Rekonstruktion eines frühmittelalterlichen slawischen Hauses in Europa mit einer Grundfläche von 21x8 Metern dank der vielen ehrenamtlichen Hilfe bald fertig gestellt sein. Rekonstruiert wird dieses Gebäude nach einem Grabungsbefund aus Starigard/Oldenburg. Mit ihrer Größe und dem entsprechenden Materialaufwand, sind solche Gebäude für den slawischen Siedlungsraum allerdings nicht häufig anzutreffen gewesen und finden sich eigentlich nur in bedeutenden Mittelpunktsorten, wie beispielsweise Herrschersitzen oder Burgsiedlungen. Genutzt wurde das Langhaus sowohl als Wohnhaus, mit seinen komfortablen, massiven Bohlenwänden, als auch als Repräsentations- und Versammlungsraum, in dem Bereich, der aus Materialersparnis wieder mit Flechtwerk und Lehm aufgebaut wurde..


