Großes Lob von Staatsminister Heubisch
Der Geschichtspark Bärnau – Tachov findet im zuständigen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst große Beachtung. Bei einem eigens anberaumten Termin trafen im bayerischen Landtag in München Vorsitzender Alfred Wolf und Projektleiter Benjamin Zeitler Minister Dr. Heubisch. Mit dabei MdL Thomas Dechant aus Regenstauf, der im Vorfeld die Kontakte vermittelte und den Minister in der vergangenen Zeit mit Informationen versorgte.
Wolf und Zeitler konnten detailliert über das Vorhaben berichten und ihre Zukunftsideen vermitteln. Dabei machten beide deutlich, dass der ländliche Raum Leuchtturmprojekte brauche, um den Strukturwandel zu meistern. Wolf dankte dem Minister für die großzügige Unterstützung bei der Bezuschussung. Minister Heubisch zeigte sich überzeugt, dass das angepackte Projekt gelingen werde und sicherte zu, nach Bärnau zu kommen.
Vorhaben, die mit so viel Herzblut und ehrenamtlichen Engagement angepackt würden, führen zum Erfolg, zeigte sich der Minister überzeugt. Die Besonderheit der deutsch-tschechischen Zusammenarbeit in dieser Form sei bemerkenswert und für die Zukunft von großer Bedeutung. Besonders beeindruckte ihm der wissenschaftliche Anspruch des Geschichtspark Bärnau-Tachov, der durch die hochrangige Besetzung des Wissenschaftlichen Beirats hervorragend dokumentiert sei. Er verband damit die Hoffnung, dass der Geschichtspark auch ein Zentrum für die experimentelle Archäologie werde. Verbunden mit dem ausgereiften pädagogischen Konzept, könnte der Geschichtspark so weit über die Region ausstrahlen.
Detailliert stellte Alfred Wolf in diesem Zusammenhang die neuartige Idee eines Zentrums für Freizeit und Bildung in frei gewordenen Räumen der Hauptschule Bärnau vor. Mit einer solchen Einrichtung würde ein weiteres wichtiges Standbein für die Region geschaffen und der Geschichtspark als europäische Einrichtung verfestigt werden. Dr. Heubisch zeigte sich beeindruckt und will sowohl in seinem Hause, als auch alternativ im Wirtschaftsministerium die Möglichkeiten der Förderung prüfen lassen.


