Handeszug trifft in Bärnau ein
Die Stadtwache der Knopfstadt hatte die über 450 Handelsreisenden schon lange bemerkt, ehe sie auf der "Goldenen Straße" zu sehen waren. Angeführt von einem Ritter hoch zu Ross folgten im Regen Wagen voller Maiden, dahinter edle Kaufleute, Handwerksleut' und natürlich auch Edelmänner.
Schon lange vor der Ankunft des Historischen Handelszuges waren am Sonntag Zuschauer und "historisch Gewandete" den Gästen zur Begrüßung entgegenmarschiert. Doch auch die Regenwolken wollten die Wanderer kurz vor der Stadtgrenze auf ihre Weise begrüßen. Und schließlich forderte noch die Stadtwache ihren Wegezoll.
Dr. Bernd Thieser alias "Mathus" verhandelte wortgewandt mit der Obrigkeit der Knopfstadt, die die müden und durchnässten Reisenden gerne aufnahmen und ihnen Speis und Trank sowie einen Platz zum Ruhen zusicherten. Dafür mussten die Reisenden aber ihre Taler und Goldstücke im armen Bärnau lassen.
Zum Empfang gekommen waren neben "Dem bösen Wolf von Bärnau" (Alfred Wolf, Vorsitzender des Vereins "Via Carolina", er war schon zwei Tage mit marschiert) der Gesandte der Kaiserin, "Albert vom Bundestag" (MdB Albert Rupprecht) und die Magistralen von Bärnau (amtierende Bürgermeisterin Cornelia Schwamberger und 3. Bürgermeister Gottfried Beer). Dr. Thieser vermeldete "die Ankunft des Handelszuges auf dem Weg von Nürnberg nach Prag" und bat um Rast und auch ein Nachtlager. Dank sagte er den Hochwehrten Gefolgsleuten "Sabine und Hubert zu Wildenau" (Haubner), die den Zug bestens vorbereitet hatten. Unter den 450 bis 500 Handelsreisenden waren weit Gereiste aus Böhmen (Tachov und Sokolov), Franken (Arzberg, Wunsiedel, Markredwitz, Ebern, Nürnberg und Lauf), aus Altbayern (München, Erding) sowie aus der Oberpfalz (von Regensburg über Weiden, Leuchtenberg bis Kemnath und Pressath). Die weiteste Anreise hatte ein Handwerksbursch, ein "fahrender Schmied" aus der Schweiz.
Schon lange vor der Ankunft des Historischen Handelszuges waren am Sonntag Zuschauer und "historisch Gewandete" den Gästen zur Begrüßung entgegenmarschiert. Doch auch die Regenwolken wollten die Wanderer kurz vor der Stadtgrenze auf ihre Weise begrüßen. Und schließlich forderte noch die Stadtwache ihren Wegezoll.
Dr. Bernd Thieser alias "Mathus" verhandelte wortgewandt mit der Obrigkeit der Knopfstadt, die die müden und durchnässten Reisenden gerne aufnahmen und ihnen Speis und Trank sowie einen Platz zum Ruhen zusicherten. Dafür mussten die Reisenden aber ihre Taler und Goldstücke im armen Bärnau lassen.
Zum Empfang gekommen waren neben "Dem bösen Wolf von Bärnau" (Alfred Wolf, Vorsitzender des Vereins "Via Carolina", er war schon zwei Tage mit marschiert) der Gesandte der Kaiserin, "Albert vom Bundestag" (MdB Albert Rupprecht) und die Magistralen von Bärnau (amtierende Bürgermeisterin Cornelia Schwamberger und 3. Bürgermeister Gottfried Beer). Dr. Thieser vermeldete "die Ankunft des Handelszuges auf dem Weg von Nürnberg nach Prag" und bat um Rast und auch ein Nachtlager. Dank sagte er den Hochwehrten Gefolgsleuten "Sabine und Hubert zu Wildenau" (Haubner), die den Zug bestens vorbereitet hatten. Unter den 450 bis 500 Handelsreisenden waren weit Gereiste aus Böhmen (Tachov und Sokolov), Franken (Arzberg, Wunsiedel, Markredwitz, Ebern, Nürnberg und Lauf), aus Altbayern (München, Erding) sowie aus der Oberpfalz (von Regensburg über Weiden, Leuchtenberg bis Kemnath und Pressath). Die weiteste Anreise hatte ein Handwerksbursch, ein "fahrender Schmied" aus der Schweiz.
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