Winterfest im Geschichtspark
Kurze Tage, lange Nächte, Kälte und Erstarrung in der Natur: Der Winter. Gerade im Mittalter musste sich die Bevölkerung sehr gut auf die kalte Jahreszeit vorbereiten, um genügend Feuerholz und Nahrung zu haben. Am Samstag, den 21. Januar öffnet der Geschichtspark Bärnau-Tachov von 13 bis 21 Uhr seine Tore zum großen Winterfest, bei dem zahlreiche Darsteller in authentischer Gewandung dem Besucher das mittelalterliche Alltagsleben nahebringen werden.
Dazu reisen wieder Gruppen aus ganz Bayern an und bewohnen die mittelalterlichen Häuser, um ihre Winterausrüstung in der Praxis zu erproben. Es werden unter anderem Knochenschlittschuhe hergestellt und gezeigt. Schließlich kannten bereits unsere mittelalterlichen Vorfahren Schlittschuhe als Möglichkeit zur Fortbewegung und Freizeitvergnügen. Das wichtigste war in der kalten Jahreszeit aber natürlich eine Wärmequelle, also Feuer. Wie man dieses nur mit Stahl und Stein entfachen kann, erfahren die Besucher ebenfalls. Darüber hinaus können sie verfolgen, wie etwa mit Nadelbinden warme Socken und Mützen hergestellt wurden, dürfen den Darstellern beim Kochen über die Schulter schauen und sich an den offenen Feuern aufwärmen. So bekommt man in und um die Häuser einen Einblick in den winterlichen Alltag der Menschen damals, getreu dem Motto „Mittelalter leben und erleben“.
Für das leibliche Wohl der Besucher ist vor den Toren des Museums im Eventbereich natürlich bestens gesorgt. Glühwein, heißer Met und Köstlichkeiten wie Crêpes und Waffeln sorgen für die nötige Wärme, um einen schönen Wintertag zu erleben. Nach Einbruch der Dunkelheit weisen Fackeln den Weg und sorgen für eine stimmungsvolle Beleuchtung des Geschichtspark.



