Museumskooperation mit dem Bajuwarenhof und dem Keltendorf Gabreta
Erfahrungsaustausch und Kooperationen stehen im Mittelpunkt der Zusammenarbeit unter den
Freilandmuseen. Deshalb bleibt der Geschichtspark Bärnau-Tachov auch beständig in Kontakt mit den befreundeten Museen. So waren Dr. Benjamin Zeitler und Stefan Wolters im Bajuwarenhof in Kirchheim und im Keltendorf Gabreta, um sich mit den dortigen Museumsleitern zu treffen.
Der Bajuwarenhof in Kirchheim ist ein Projekt Münchner Archäologen. Ziel ist es, das Leben der Menschen des 6. und 7. Jahrhunderts praxisorientiert und wissenschaftlich fundiert erfahrbar zu machen. Gleichzeitig führen sie archäologische Experimente mit konkreten Fragestellungen zu verschiedenen Detailaspekten des täglichen Lebens im frühen Mittelalter durch. Der Bajuwarenhof wurde seit 2004 auf einem von der Gemeinde Kirchheim zur Verfügung gestellten Areal in Kirchheim-Heimstetten bei München ehrenamtlich gebaut. Dabei entstand ein Hofensemble mit Haupt- und Nebengebäuden, Stadel, Grubenhäusern und Öfen als originalgetreue Rekonstruktionen entsprechender Gebäude des 6. bis 7. Jahrhunderts. Der Leiter der Anlage, der Archäologe Hans-Peter Volpert berichtete von den Herausforderungen, die der Bau einer solchen Anlage mit sich bringt. Dabei waren durchaus Parallelen zur Errichtung der authentischen Rekonstruktionen des Geschichtsparks zu erkennen, auch wenn in Bärnau eine andere Zeitstellung dargestellt wird. Auch der Bajuwarenhof erlangt seine Authentizität durch die wissenschaftliche Genauigkeit der Rekonstruktionen, wie auch durch den regionalen Bezug des Dargestellten. So werden hier ausschließlich Bauwerke aus Ausgrabungen der Münchner Schotterebene nachgebaut, die in dieser Form auch nebeneinander bestanden. Wie in Bärnau bemühen sich die Archäologen um die größtmögliche Genauigkeit, um so im Zusammenspiel mit der Benutzung einerseits und den Einwirkungen von Klima und Elementen andererseits ein stimmiges Geschichtsbild zu bieten aber auch Lücken in unserem Wissen experimentell zu schließen.
Im Keltendorf Gabreta im niederbayerischen Ort Ringelai konnte sich das Geschichtsparkteam mit dem dortigen Projektleiter Stefan Geis vor allem zum Betrieb eines archäologischen Freilandmuseums austauschen. Zwar betrachtet der niederbayerische Erlebnispark die Zeit von 750 v. Chr. bis 15 v. Chr., doch sind die Aufgabenstellungen solcher Freilandmuseen die gleichen. So hat man in Gabreta bereits seit 1997 Erfahrungen mit dem Betrieb sammeln können und jährlich über 20.000 Gäste zu Besuch. In Gabreta liegt das Hauptaugenmerk auf dem themenbezogenem Freizeitbetrieb, vor allem die Aktivitäten für Kinder und Jugendliche würden sehr gut angenommen. Ein solches Programm wird auch im Geschichtspark entwickelt und soll im nächsten Jahr zur Umsetzung kommen. So konnten sich der Projektleiter Dr. Benjamin Zeitler und der Archäologe Stefan Wolters viele Anregungen holen, die in die Arbeit des Geschichtsparks einfließen werden. Sowohl her Volpert vom Bajuwarenhof als auch Herr Geis aus Gabreta kündigten an, nach Bärnau zu Besuch zu kommen.
Freilandmuseen. Deshalb bleibt der Geschichtspark Bärnau-Tachov auch beständig in Kontakt mit den befreundeten Museen. So waren Dr. Benjamin Zeitler und Stefan Wolters im Bajuwarenhof in Kirchheim und im Keltendorf Gabreta, um sich mit den dortigen Museumsleitern zu treffen.
Der Bajuwarenhof in Kirchheim ist ein Projekt Münchner Archäologen. Ziel ist es, das Leben der Menschen des 6. und 7. Jahrhunderts praxisorientiert und wissenschaftlich fundiert erfahrbar zu machen. Gleichzeitig führen sie archäologische Experimente mit konkreten Fragestellungen zu verschiedenen Detailaspekten des täglichen Lebens im frühen Mittelalter durch. Der Bajuwarenhof wurde seit 2004 auf einem von der Gemeinde Kirchheim zur Verfügung gestellten Areal in Kirchheim-Heimstetten bei München ehrenamtlich gebaut. Dabei entstand ein Hofensemble mit Haupt- und Nebengebäuden, Stadel, Grubenhäusern und Öfen als originalgetreue Rekonstruktionen entsprechender Gebäude des 6. bis 7. Jahrhunderts. Der Leiter der Anlage, der Archäologe Hans-Peter Volpert berichtete von den Herausforderungen, die der Bau einer solchen Anlage mit sich bringt. Dabei waren durchaus Parallelen zur Errichtung der authentischen Rekonstruktionen des Geschichtsparks zu erkennen, auch wenn in Bärnau eine andere Zeitstellung dargestellt wird. Auch der Bajuwarenhof erlangt seine Authentizität durch die wissenschaftliche Genauigkeit der Rekonstruktionen, wie auch durch den regionalen Bezug des Dargestellten. So werden hier ausschließlich Bauwerke aus Ausgrabungen der Münchner Schotterebene nachgebaut, die in dieser Form auch nebeneinander bestanden. Wie in Bärnau bemühen sich die Archäologen um die größtmögliche Genauigkeit, um so im Zusammenspiel mit der Benutzung einerseits und den Einwirkungen von Klima und Elementen andererseits ein stimmiges Geschichtsbild zu bieten aber auch Lücken in unserem Wissen experimentell zu schließen.
Im Keltendorf Gabreta im niederbayerischen Ort Ringelai konnte sich das Geschichtsparkteam mit dem dortigen Projektleiter Stefan Geis vor allem zum Betrieb eines archäologischen Freilandmuseums austauschen. Zwar betrachtet der niederbayerische Erlebnispark die Zeit von 750 v. Chr. bis 15 v. Chr., doch sind die Aufgabenstellungen solcher Freilandmuseen die gleichen. So hat man in Gabreta bereits seit 1997 Erfahrungen mit dem Betrieb sammeln können und jährlich über 20.000 Gäste zu Besuch. In Gabreta liegt das Hauptaugenmerk auf dem themenbezogenem Freizeitbetrieb, vor allem die Aktivitäten für Kinder und Jugendliche würden sehr gut angenommen. Ein solches Programm wird auch im Geschichtspark entwickelt und soll im nächsten Jahr zur Umsetzung kommen. So konnten sich der Projektleiter Dr. Benjamin Zeitler und der Archäologe Stefan Wolters viele Anregungen holen, die in die Arbeit des Geschichtsparks einfließen werden. Sowohl her Volpert vom Bajuwarenhof als auch Herr Geis aus Gabreta kündigten an, nach Bärnau zu Besuch zu kommen.


